I. Die Unschuld des Ursprungs.
/ erwachsen aus dem Keim der Verbundenheit
Dies ist der Moment der Unschuld der Kindheit, in dem das Leben in den fast noch unberührten Gassen unseres Lebens seinen Anfang nimmt. Die Unschuld des Ursprungs ist das Portrait eines Kindes, das die Welt mit den Augen der Unberührtheit der Scham, Schuld, des Leides und Verlustes sieht, und sich seiner eigenen Vergänglichkeit noch nicht bewusst ist. Die Linse blickt nicht in Gesichter, sondern auf zwei Silhouetten, die wie die ersten, zarten Triebe einer unsterblichen Erzählung die Hand in die Hand eines anderen legen und den Weg in die Welt antreten. Die Reflexion, die sie werfen, ist kein bloßes Abbild, sondern ein perfekt geformter, schlagender Herzschlag des Lebens, ein Abbild der Liebe, die sie noch ungetrübt zu kennen vermögen.
Denn das Leben ist eine Reise in drei Phasen, die untrennbar mit dem Verlust verbunden ist: dem Verlust der Unschuld, dem Verlust der Jugend, und dem Verlust des Lebens als solches. Doch dieses Bild lehrt uns, dass alles dazwischen der wahre Schatz ist – die Fülle an Erfahrungen, die Liebe und Verluste, die uns zu dem machen, was wir sind.
Jede Begegnung, jeder Schmerz, jede Freude ist ein Puzzleteil, das unsere Seele formt. Und die größte Gnade liegt in der Seele unseres Herzens, dieses unsichtbare, unsterbliche Gefäß, das uns durch diese Welt trägt. Es ist die unbändige Schönheit der Seele, die im Keim der Verbundenheit erwächst und in der dunklen Gasse der Existenz ihren ersten, mutigen Schritt macht, furchtlos und stetig auf der Suche nach dem nächsten großen Abenteuer.
