Dies ist die Prozession der seelenlosen Unendlichkeit. Société transhumaniste ist keine bloße Anordnung von Statuen, sondern ein unbarmherziges Orakel, das uns die Verheißung über das Schicksal unserer Zivilisation verkündet. Die marschierende Reihe goldener Doppelgänger, deren makellose, spiegelnde Oberflächen die kalte, unmenschliche Perfektion einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes widerspiegeln. Wir blicken nicht auf Körper, sondern auf die Abbilder einer Seele, die ihre Verbindung zur Natur, zu den Ursprüngen und zu sich selbst aufgegeben hat.
Die Linse blickt nicht in Gesichter, sondern in die leeren, dunklen Augenhöhlen derer, die sich in einem tragischen Irrtum zu Göttern erklärten und dafür ihre eigene Identität verrieten. Die leisen, goldenen Muster, die sich in den Körpern wie flüssige Lügen verflüssigen, sind das Resultat des kollektiven Versprechens jegliche Form von Moral, Werten, Gemeinschaft und Spiritualität einer vollkommenen materialistischen, seelenlosen, illusorischen Freiheit zu opfern. Es ist die Zerstörung von allem, was uns einst zu Menschen machte: Mensch zu sein in all seinen individuellen Facetten der Unvollkommenheit.